Auf dieser Seite finden Sie aktuelle skandinavistische Publikationen der letzten Monate. Wenn Sie an der Aufnahme Ihrer Publikation in unser Verzeichnis interessiert sind, kontaktieren Sie uns gerne per E-Mail.
Bitte beachten Sie auch unser Archiv älterer Publikationen sowie die Übersicht abgeschlossener Dissertations- und Habilitationsprojekte, in denen weitere Publikationen verzeichnet sind.

Judith Meurer-Bongardt
Å bo: Åbo Akademi University Press, 2011.
Seitenzahl: 516
ISBN: 978-951-765-610-8
Beschreibung:
Hagar Olsson gehörte zu den Vorreitern des schwedischsprachigen Modernismus. Diese Studie zeigt, wie Olsson die Utopie verlegt - von einer fernen Insel in das Innere des Menschen. Jeder einzelne kann sich auf die Reise begeben. Kunst und Literatur dienen als Kompass. Die Botschaft: Erst wenn Utopie zur Geisteshaltung wird, ist eine neue Welt in Reichweite.
Olsson fordert für die Literatur einen Realismus für Utopisten. Judith Meurer-Bongardt präsentiert diesen "Neurealismus" als ein ästhetisches Konzept, das maßgeblich ist für Olssons Werk von ca. 1920-1950. Ernst Blochs Philosophie des Utopischen erweist sich dabei als ein hervorragendes Analyseinstrument. Für Olssons Produktion ergeben sich vier thematische Schwerpunkte, denen die Gliederung dieser Studie folgt: Utopie und Ästhetik, Utopie und Politik, Utopie und Jugend sowie Utopie und Gender.

Klaus Böldl, Lutz Rühling, Henk van der Liet (Hg.)
Berlin: de Gruyter, 2011.
ISSN (Print) 2191-9399
ISSN (Online) 2191-9402
Beschreibung:
Zum Inhaltsverzeichnis
The European Journal of Scandinavian Studies is
continuing the journal skandinavistik under a new
name. The journal's content reflects the international spectrum of
Scandinavian studies with the subareas of modern literature and
cultural studies (including media studies), medieval studies and
linguistics. The journal adresses scholars of literature and
linguistics as well as scholars of comparative literature interested in
this field.
Marc Houben
Norderstedt: Books on Demand GmbH, 2011 (Edition redACtionsbureau)
Seiten: 464
ISBN 978-3-8423-4441-9
EUR: 58,-
URL: http://www.faeroeer.eu/de/literaturland-faeroeer-das-buch/
Beschreibung:
Die Färöer gehören zu den kleinsten Nationen der Welt. Nur wenige kennen den Archipel im Nordatlantik und dessen reiche, vielschichtige Kultur und eigene Sprache. Noch weniger bekannt ist die färöische Literatur. Sie entwickelte sich aus den ersten Anfängen in der Mitte des 19. Jahrhunderts zu einer differenzierten Nationalliteratur. Angesichts der geringen Größe des Landes weist sie eine erstaunliche und faszinierende Vielfalt auf.
Norbert B. Vogt und Detlef Wildraut nehmen ihre Leser mit auf eine Entdeckungsreise in die reizvolle Welt der färöischen Belletristik und Sachliteratur. Ihre Arbeit umfasst einen Abriss der färöischen Literaturgeschichte und zeichnet ein Portrait dieser kleinen Literaturnation. Gleichzeitig sind hier erstmals zahlreiche Aufsätze und Rezensionen zum Schaffen bedeutender färöischer Autoren des 20. und 21. Jahrhunderts in einem Band versammelt. Ihr verdienstvolles Buch schließt mit einer umfassenden Bibliographie der bisher ins Deutsche übersetzten Werke.
Literaturland Färöer - Einblicke und Entdeckungen stellt die Literatur eines kleinen Landes vor, die außerhalb Skandinaviens bisher fast unbekannt geblieben ist. Doch angesichts ihres Reichtums und ihrer Qualität verdient sie nicht nur im deutschen Sprachraum Beachtung und Würdigung.

Ebbe Volquardsen
Marburg: Tectum Verlag, 2011,
Seiten: 187
ISBN 978-3-8288-2812-4
EUR: 24,90
Beschreibung:
Grönland Anfang des 20. Jahrhunderts: Ein koloniales und von Machtasymmetrien geprägtes Land. Zeitgleich mit den ersten Ausbildungsreisen junger Grönländer nach Dänemark kann sich in der bis nach dem Zweiten Weltkrieg abgeriegelten dänischen Kolonie eine eigene Romanliteratur herausbilden.
Ebbe Volquardsen begibt sich auf die Spur der Vertreter einer frühen grönländischen Bildungselite, der die Autoren angehören. Er fragt: Wie kann literarisches Schreiben und Publizieren in dieser Konstellation gelingen? Welche Machtmechanismen müssen Grönländer umgehen, um sich als Akteure im literarischen Diskurs zu etablieren? Der Autor analysiert die ersten vier zwischen 1914 und 1938 erschienenen Romane grönländischer Autoren und stellt sie in einen kulturhistorischen Kontext. Welche Bedeutung kommt diesen Romanen im Diskurs um Nationsbildung und Identitätsfindung zu?
ISSN : 1957-5173
ISBN : 978-2-35410-034-6
Das Afrika-Heft unserer Zeitschrift Deshima ist erschienen und kann zum Preis von 15 EUR unter periodiques@unistra.fr (od. Tél. : +33 (0)3 68 85 62 65 Fax : +33 (0)3 68 85 62 85) bestellt werden.
Inhalt:
Afrique
Thomas Mohnike : Itinéraires imbriqués : Éléments d’une histoire africaine des pays nord-européens
Frederike Felcht : On the topography of H. C. Andersen’s travelogue I Spanien
Joachim Schiedermair : Turmoil in the Dark Continent
Christine Smith-Simonsen : Mythbusting
Thomas Beaufils : Le « negerhollands » de Saint-Thomas et de Saint-Jean de J.P.B. de Josselin de Jong
Claudia Huisman : Soldats africains dans les Indes orientales néerlandaises
Wouter van der Veen : Vermeer en Afrique
Catherine Repussard : JunkerInnen en Afrique
Frederike Felcht : Les politiques de la faim dans Sult (La faim) et Life & Times of Michael K
Dorian Cumps : Explorations dans l’imaginaire
Tomas Lieske : Petit cheval
Savants mélanges
Annie Bourguignon : Peut-on lire Nordahl Grieg au XXIe siècle ?
Karin Ridell : Identités et appartenances linguistiques, nationales et régionales
Martin Kylhammar : Rompez ! Rompez ! L’art moderne de faire table rase du passé
Alexis Metzger, Martine Tabeaud : Neiges et glaces dans les peintures hollandaises du siècle d’or
Odile Parsis-Barubé : Les commencements de l’étrangeté
Arts et lettres des pays du nord
Annick Drösdal-Levillain : Gaute Heivoll
Gaute Heivoll : Adelheid
Anne-Marie Soulier : Torild Wardenær
Torild Wardenær : Poèmes
Peter Holvoet-Hanssen : Poèmes
Jaap Robben : Six poèmes

Stephan Michael Schröder & Martin Zerlang (Hg)
Hellerup: Spring, 2011.
Seiten: 224
Michael Schulte und Robert Nedoma (Hg)
Odense: University Press of Southern Danmark, Volda University College: 2011 (= NOWELE 62/63).
Seiten: 442
ISBN: 978-87-7674-591-2
Preis: DKK 475,00
Das Inhaltsverzeichnis finden Sie hier.
Robert Nedoma
Heidelberg: Universitätsverlag Winter, 2011 (= Indogermanische Bibliothek, Erste Reihe: Lehr- und Handbücher).
Seiten: 291
ISBN: 978-3-8253-5951-5
Preis: EUR 19,00
Beschreibung: Das Altisländische Lesebuch ist für den akademischen Unterricht bzw. für das Selbststudium konzipiert. Der Band enthält mehr als 20 ausgewählte Passagen von Texten, die verschiedenen Gattungen der altisländischen Prosa und Poesie angehören und einen Einblick in die Vielfalt der Dichtung des alten Island geben. Die einzelnen Textpassagen sind mit einer kurzen Einführung, mit Sacherläuterungen und teilweise auch mit Übersetzungen versehen. Der lexikographische Teil dient als Glossar zu den Lesebuchtexten, deckt aber als Minimalwörterbuch des Altisländischen auch den Basiswortschatz der gesamten (Prosa-)Sprache ab und ermöglicht damit die Lektüre weiterer Originaltexte.

ISSN: 1863-639X
Die Redaktion des NORDEUROPAforum freut sich Ihnen heute mitteilen zu können, dass unser aktuelles Heft soeben erschienen ist. Wie immer sind auch die Aufsätze und Rezensionen aus Heft (2011:1) kostenlos im Internet einseh- und herunterladbar. Besuchen Sie uns auf www.nordeuropaforum.de. Dort finden Sie inzwischen auch digitalisierte Versionen der ursprünglich in gedruckter Form erschienenen NORDEUROPAforum-Jahrgänge aus den Jahren 1998 bis 2005.
Das aktuelle Inhaltsverzeichnis finden Sie hier.

Carsten Jahnke & Jes Fabricius Møller (Hg)
Husum: ihleo verlag, 2011,
Seiten: 360
ISBN 978-3-940926-18-0
EUR: 24,95
Beschreibung:
Zum Inhaltsverzeichnis
Der Krieg zwischen Dänemark und den preußisch-österreichi-schen Verbündeten im Jahre 1864 war ein militärhistorischer, vor allem aber ein politischer Markstein europäischer Geschich-te. Allerdings haben die Ereignisse für Deutsche und Dänen einen völlig unterschiedlichen Stellenwert erhalten: In Deutsch-land als Etappe zur Gründung des Deutschen Reiches interpre-tiert, ist dieses Datum heute beinahe nur noch Fachleuten geläufig; in Dänemark als endgültiges Ende der eigenen Großmachttradition empfunden, hat sich dort eine reiche und bis heute lebendige Erinnerungskultur entwickelt.
Diese ungleiche Bedeutung ist das Ergebnis einer inzwischen fast 150-jährigen Geschichte gegenseitiger Einschätzung und Bewertung dies- und jenseits der Grenze, lange schwankend zwischen Revanchismus, Bedrohungsängsten, Koexistenz und Zusammenarbeit. Erst in jüngster Zeit, mit der Erfahrung jahrzehntelanger gutnachbarlicher Beziehungen und im Rahmen der europäischen Integration, wurde die Langzeitwirkung des Krieges von 1864 auch zum Gegenstand der historischen Forschung. Deren Ergebnisse präsentiert dieser Band.

Alexandra Bänsch
Baden-Baden: Nomos, 2011.
Seiten: 1180
ISBN 978-3-8329-5741-4
EUR: 148,-
An Texten der in der skandinavischen Literaturgeschichte kanonisierten Autoren Adam Oehlenschläger (1779–1850), Henrik Wergeland (1808–1845) und C.J.L. Almqvist (1793–1866) wird ein neues heuristisches Modell für die skandinavische Romantik präsentiert, das weder die Rezeption der deutschen Romantik in den Vordergrund rückt noch eine poststrukturalistische Lektürestrategie verfolgt. Im vorgeschlagenen Modell wird die Spannung zwischen sozial gelebter Religion und sola-scriptura-Luthertum als ästhetisch produktiv unter dem Aspekt untersucht, wie der antike Konflikt zwischen Orthopraxis und Logos und dessen skandinavische Tradierung (insbesondere bei Holberg) in der untersuchten Literatur transformiert wird.


Stephan Michael Schröder
Berlin: Humboldt-Universität zu Berlin, Nordeuropa-Institut, 2011. (= Berliner Beiträge zur Skandinavistik; Band 18)
Seiten: 1072 (in zwei Teilen)
ISBN 978–3–93240633–1
ISSN 0933–4009
EUR: 79,80
Zwischen 1909 und 1918 wurde das Kino auch in Dänemark zu einer allgegenwärtigen kulturellen Praxis; im gleichen Zeitraum gehörte die dänische Filmindustrie zu den bedeutendsten weltweit. Unter Rückgriff auf eine Vielzahl erstmalig erschlossener Archivalien wird in dieser Studie die damalige Interaktion von Kino und dänischer Literatur untersucht: Was hat die dänische Literatur für das Kino, was das Kino für die Literatur bedeutet?
Diskutiert wird im ersten Teilband u.a., wie die literarische Intelligenz versuchte, in Übereinstimmung mit kulturhegemonialen Normen ein ›literarisches Kino‹ zu etablieren, wie sich das Genre Drehbuch herausbildete und wie die literarische Intelligenz konkret als Drehbuchschreiber in der Filmindustrie mitarbeitete. Im zweiten Teilband werden die publizistische Kinodebatte, die Mitwirkung der literarischen Intelligenz bei der Filmzensur sowie die literarischen Diskurse über das Kino analysiert.
Im zweiten Teilband werden die publizistische Kinodebatte, die Mitwirkung der literarischen Intelligenz bei der Filmzensur sowie die literarischen Diskurse über das Kino analysiert.

Klaus Böldl, Lutz Rühling, Henk van der Liet (Hg.)
Berlin: de Gruyter, 2011.
ISSN (Print) 2191-9399
ISSN (Online) 2191-9402
Beschreibung:
Zum Inhaltsverzeichnis
The European Journal of Scandinavian Studies is
continuing the journal skandinavistik under a new
name. The journal's content reflects the international spectrum of
Scandinavian studies with the subareas of modern literature and
cultural studies (including media studies), medieval studies and
linguistics. The journal adresses scholars of literature and
linguistics as well as scholars of comparative literature interested in
this field.
Jan Hecker-Stampehl,
Bernd Henningsen,
Anna-Maija Mertens,
Stephan Michael Schröder (Hg.)
Berlin: Berliner Wissenschafts-Verlag, 2011. (= Schriftenreihe des Finnland-Instituts in Deutschland; Band 12)
Seiten: 311
ISBN: 978-3-8305-1882-2
EUR: 29,-
Das Jahr 1809 markiert für
Finnland
einen der wichtigsten Wendepunkte seiner neueren Geschichte; es begann
die lange Reise zur Unabhängigkeit 1917. Den Hintergrund
für die Ereignisse von 1809 bilden die Kriegskonstellationen
der Napoleonischen Zeit in Europa, in die auch Finnland verwickelt
wurde. Als Ergebnis des ›Finnischen Krieges‹
zwischen Russland und Schweden 1808–1809 musste Schweden
seine bisherige östliche Provinz an Russland abtreten: Sie
wurde zu einem autonomen Großfürstentum im
Russischen Reich. Was in gesamteuropäischer Perspektive nur
ein geschichtliches Detail war, sollte sich für Finnland als
großer Glücksfall erweisen. Denn Alexander I.
gestattete den Finnen eine weitgehende Autonomie und die Beibehaltung
ihres Rechtssystems, das die Grundlage für die
Verwaltungsstruktur war und ohne das die Konstruktion einer nationalen
Identität im Laufe des 19. Jahrhunderts nicht vorstellbar ist.
Die Ereignisse im Norden Europas um 1808/1809 sowie die Folgen dieser
›schwedischen Teilung‹ werden in diesem Band aus
unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Ausgangspunkt ist die
politische Situation in und um Finnland, doch geht es auch um eine
gesamteuropäische Verortung. Beleuchtet werden der Beginn der
politischen und kulturellen Eigenständigkeit des Landes ebenso
wie die Frage, was 1809 für das heutige Finnland, für
Schweden und für Russland bedeutet – und nicht
zuletzt, wie sich die Kulturbeziehungen zwischen Finnland und
Deutschland seit 1809 gestaltet haben.
Jan Hecker-Stampehl,
Bernd Henningsen (Hg.)
i. Vb. 2011
Berlin: Berliner Wissenschafts-Verlag. (= The Baltic Sea region - Northern dimensions - European perspectives; Band 12)
ISBN: 978-3-8305-1768-9

Inken Dose
Berlin: Berliner Wissenschafts-Verlag, 2011. (= The Baltic Sea region - Northern dimensions - European perspectives; Band 14)
Seiten: 490
ISBN: 978-3-8305-1879-2
EUR: 59,-
Die Ostsee verbindet verschiedene Staaten in Nordeuropa, einer Region, die von Konflikt und Kooperation geprägt wurde. Kriege, Migration und Volksabstimmungen hatten weitreichende Konsequenzen für die ethnische Zusammensetzung der Bevölkerung in den einzelnen Ostseeländern. In allen Ostseestaaten sind heute nationale Minderheiten ansässig. Ihre Situation unterscheidet sich von derjenigen der Mehrheitsbevölkerung ihres Wohnstaates, aber auch zwischen den nationalen Minderheiten bestehen Unterschiede im Hinblick auf ihre Entstehung, ihre Definition, ihre Identität und ihre Situation in Abhängigkeit von der jeweiligen Minderheitenpolitik.
Jan Hecker-Stampehl
München: Oldenbourg, 2011.
Seiten: 471
ISBN: 978-3-486-70102-9
EUR: 64,80,-
Der Zweite Weltkrieg führte zu intensiven Diskussionen über die internationale Ordnung nach dem Krieg. Während die Nationalsozialisten eine ‚Neuordnung Europas‘ vorsahen und die Widerstandsbewegungen Pläne für ein Einigung Europas vorlegten, diskutierte man im Norden primär die Idee der "Vereinigten Staaten des Nordens". Jan Hecker-Stampehl analysiert die wichtigsten Integrationsideen und die "Norden-Vereine" in Dänemark, Schweden und Finnland als zentrale Akteure. Neben den politischen Entwürfen untersucht er auch kulturelle Konstruktionen des Nordens und Strategien zur Verbreitung der Integrationsideen.
Harmen Biró
Universität Tübingen (online), 2011.
Seiten: 192
http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/frontdoor.php?source_opus=5543&la=de
Beschreibung:
Die Dissertation untersucht Konrad Maurers Reisebericht, welchen er nach seiner Reise nach Island im Jahre 1858 verfasste. Den Kern der Arbeit bildet dabei die Analyse des Textes. Eingeleitet wird diese durch eine biographische Übersicht zu Konrad Maurers Leben und Werk, Fakten zur Reise selbst und den Manuskripten, eine Einordnung seines Berichts innerhalb der Islandreiseberichte seiner Zeit sowie eine Diskussion des Gattungsbegriffs "Reisebericht" selbst. Die Analyse befasst sich mit den Wechselwirkungen des Reisens und Schreibens, den Zeitebenen des Reiseberichts, dem Reisebericht als "inszeniertes Erfahrungsmodell" (O. Ette) und der Intertextualität des Reisens. Abschließende These der Arbeit ist das Scheitern Maurers an bestimmten Aspekten seines Vorhabens.
Nina Witoszek
Oslo: Universitetsforlaget, 2011.
Seiten: 232
ISBN: 9788215017792
NOK: 309,-
Beschreibung:
At the beginning of the 21st century Norway has seemingly succeeded to create a Great Good Place on the planet: in the eyes of the outside world it is an epitome of welfare, equality, justice, environmental concern, and enlightened samaritanism. Nina Witoszek's book attempts to explore the cultural sources of the Norwegian success. What are the significant myths, images and codes of conduct that have propelled the Norwegian «regime of goodness»? How have they evolved over time? Who were their codifiers?
The author takes issue with the stock interpretation of Norwegian (and indeed Scandinavian) cultural history, according to which the foundations of modern Nordic identity are to be found in the Romantic breakthrough. She argues that, while Norway was indeed perceived as the cradle of European Romanticism, its romantic credentials are at best suspect and were largely invented by the outside world. The vernacular romantic project was hijacked by a prolonged «Pastoral Enlightenment». The Enlightenment pastors forged a master-narrative of Norwegian identity rooted in nature, peace and Christian ethos. This influential story lives on in the evolving versions of modern social democracy and explains some of the paradoxes - and successes - of the «Norwegian model» today.
Hrsg. und Übers.: Hennig, Reinhard; Simek, Rudolf
Stuttgart: Reclam, 2011.
Seiten: 331
ISBN: 978-3-15-010799-7
EUR: 34,95 (D)
Beschreibung:
Wikinger sind einsame Streiter, müssen über jedes
Meer, müssen immer weiter ... Vier der schönsten
isländischen Sagas erzählen von einer fernen fremden
Welt hoch im Norden, von ihren geheimnisvollen und sagenhaften
Bewohnern – und die Erzählungen holen uns diese Welt
dann doch ganz nah heran. Es geht um Wikinger, die von Norwegen
lossegelnd sich das ganze Nordmeer erschließen, für
Raubzüge ebensogut wie für Besiedelung von Island und
Neuansiedlung in England oder Schottland, es geht um unangepasste
Häuptlingssöhne der Island-Siedler, die schon als
Baby oft blau sind und ein böses Ende nehmen, um sture
Bauernschädel und hochbegabte Dichter, um Riesen, Trolle und
Halbtrolle, und um die rätselhaften Berserker. Die vier Sagas
werden mit Recht zur Weltliteratur gezählt, jede hat ihren
eigenen Stil: vom Einzelgänger Grettir wird psychologisch
erstaunlich sensibel erzählt, die Saga von Egil Skalla Grimson
zeichnet das raumgreifende Wikingerleben nach, die Saga von Bard gibt
Einblicke in die isländische Anderwelt, und die vom
einhändigen Egil birst vor Märchenmotiven und ist
besonders schwungvoll erzählt.
Katja Schönwandt
Frankfurt a.M. u.a.: 2011 (= Berliner Beiträge zur Literatur- und Kulturgeschichte. Bd. 10) .
Seiten: 331
ISBN: 978-3-631-61033-6
EUR: 56,80 (D), 58,40 (A), SFR: 83,-
Beschreibung:
Schweigen ist bedeutungsvoll und vielgestaltig. Es tritt in der
Literatur auf mannigfache und sehr komplexe Weise in Erscheinung. Diese
Arbeit untersucht anhand eingehender Einzelanalysen die
vielfältigen Gestaltungsweisen und Bewertungen des Schweigens
in der skandinavischen und deutschen Literatur des 19. und 20.
Jahrhunderts. Anhand ausgewählter Texte werden die
verschiedenen Formen und Funktionen des Schweigens bestimmt. Dabei
werden das Sprechen, das jeweils das Schweigen umgibt, und das
Verhältnis zwischen Sprechen und Schweigen in die Untersuchung
mit einbezogen. Die Arbeit zielt auf einen Vergleich der deutschen und
skandinavischen Texte und ist daher grundsätzlich
komparatistisch angelegt.