Reinhard Hennig
Betreuer:
PD Dr. Thomas Fechner-Smarsly
Kontakt:
reinhardhennig@yahoo.de
Abstract:
Seit Rachel Carsons „Silent Spring“ (1962) wurden und werden Auseinandersetzungen über Umweltprobleme immer wieder mittels engagierter Literatur initiiert und beeinflusst. Ein aktuelles nordisches Beispiel ist Andri Snær Magnasons „Draumalandið“ (2006), das eine weit über Island hinausreichende Diskussion des Verhältnisses von Kultur und Natur ausgelöst hat. Unter der Bezeichnung „ecocriticism“ wird in den Literatur- und Kulturwissenschaften solchen Themen inzwischen verstärkt Beachtung geschenkt. In meiner Arbeit untersuche ich unter Verwendung des kulturökologischen Ansatzes von Hubert Zapf, demzufolge Literatur als kulturkritischer Metadiskurs, als imaginativer Gegendiskurs und als reintegrativer Interdiskurs fungiert, umwelt-engagierte Literatur aus Norwegen und Island von den 70er Jahren bis zur Gegenwart.
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